Dieser Eintrag hat insofern etwas mit Elektrotherapie zu tun als dass ich gestern das vorletzte Kapitel vom Buch abeschickt habe und Null Bock hatte das letzte Kapitel an zu fangen.

Die Sonne strahlte, das confinement ist ab heute gelockert also nix wie raus.

Hach ist die Bretagne schön. Auf unsere Halbinsel gibt es kilometerweit schmale, nicht zu verrückt kurvige Landstrassen die zum gemütlichen Rumblubbern einladen. So klingt halt mein Bike, es produziert ein tiefes blubbern potatopotatopotatopotato.

Und je nach Strecke die man fährt gibt es immer wieder schöne Blicke auf's Meer (la Manche) oder auf eine der breiten Flüsse, die eigentlich keine sind. Es sind schon Flüsschen bei Ebbe aber bei Flut sieht's dann ganz anders aus.

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Der Strand auf dem oberen und unteren Bild ist bei Hochwasser weg.

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Tja, weniger Strand, weniger Touris ;o)
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Unsere Halbinsel hat verschiedene Namen, Prèsqu'île de Lézardrieux und Prèsqu'île Sauvage. Beides stimmt.

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Es gibt nicht nur Meer und Landschaft, es gibt auch Landwirtschaft. Und obwohl man den Winter in der Bretagne abgeschaft hat scheint nicht immer die Sonne. Manchmal regnet es. Und die Kombination Regen und Landwirtschaft führt dann manchmal dazu, dass die Strassen etwas verdreckt sind. Etwas.

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Also, ich hatte schon gesehen, dass die Strasse anders glänzte als sonst. Aber die Sonne stand tief und ziemlich genau vor mir.

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Da war ich dann auch schon mitten drin. Etwa 20 meter lang und zwischen 10 und 20 cm tief. Die ganze Strassenbreite. Nebenbei, das war nicht off-road, das war eine ganz normale geteerte Strasse.

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Und das spritzte links und rechts meterweit weg. Hat schön geblubbert.
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Ich hatte sogar Schlamm am Rücken.
Später hat dann das Entschlammen (inklusive der Kleidung) länger gedauert als die Fahrt.

War aber trotzdem schön.

Morgen regnet's wieder, dann fange ich mit dem letzten Kapitel an. Hochfrequenz.

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