...das waren noch Zeiten..
Massage war schon immer schön.

Dazumal meinte man, man müsse Verhärtungen
(Myogelosen)
zerdrücken, zerquetschen und zermalmen.
Die Reste wurden anschließend mit der Zirkulation abtransportiert.

Nun ja, die Theorie war ja nicht ganz 100%, aber es hat funktioniert...

Heute sieht so 'ne Behandlung nicht mal so anders aus.


FAQ 1: muss das so weh tun?

 

 

O-Ton:"Kleine, flächenförmige Reaktion über den langen Rückenmuskeln."



Da wird gedrückt,

und gezogen,

und gerissen...

 


FAQ 2: können Sie da denn nichts kaputtmachen?


Typische Reaktion über den M.Sartorius.

Obgleich beide Oberschenkel gleichmäßig stark massiert waren, hat sich nur auf der linken Seite, auf der stärkere Schmerzen bestanden als rechts,
eine kräftige Reaktion gebildet

.
O-Ton:
"Diese Stelle ist ein typischer Sitz von "Hüftschmerzen".
Die Reaktion hier
ist noch frisch (Brrrr...) (etwa 3., 4. Tag)


 

 



 


FAQ 3: wissen Sie eigentlich, was Sie da machen?



Kleinfleckige und flächenförmige Reaktion
nach Massage der Schultermuskulatur.

Die Abbildung (links) zeigt den typischen Sitz der Verfärbungen im Ansatzgebiet des Deltoideus und Pectoralis maior.
FAQ 4: machen Sie das eigentlich gerne?



Schüttelgerät

 

Man hat auch eine Kombination der manuellen und maschinellen Vibration dadurch erschaffen,
daß man die Erschütterungen....nicht unmittelbar auf den Körper des Kranken uberträgt, sondern zuerst auf die Hand des Masseurs.

So wird dem Masseur die Muskelanstrengung erspart während die Vibration ebenso zart und gefühlvoll ist, alsob sie von der Hand allein gemacht würde.


O-Ton:
"Grosse, flächenförmige Reaktion über den Glutäen."

Die typische Lokalisationen der Muskelhärten
(...es tat also in 1932 genau gleich weh wie anno heute...)

Die Bilder sind aus
"Die Muskelhärten (Myogelosen)" von Max Lange, 1931


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